
Deine Interessen ändern sich so häufig wie deine Unterhosen? Zwischen Origami und Quantenphysik hast du dir schon alle möglichen Forschungsgebiete erschlossen? Vielleicht hast du sogar deine Berufsziele oder Lebenskonzepte bereits einige Male über den Haufen geworfen und dein soziales Umfeld damit in Schockstarre versetzt?
Herzlich willkommen in der wunderbaren und aufregenden Welt der Multipotentionalist:innen!
Inhaltsverzeichnis
- Die Neurodivergenz-Connection
- Leidensdruck entsteht durch gesellschaftliche Anforderungen
- Das gesellschaftliche “ NO“ ist dein „LET’S GO“
- Wie viele sind „die Anderen“?
- Warum du nicht normal sein musst
- Wie dein Denken funktioniert
- Der Sinn deiner Spezialinteressen: Nichts ist umsonst
- Du darfst genauso leben
- Warum die Welt dich braucht
- Tun, was du liebst
- Vom Scanner zum Universalgenie: Dein Platz in der Welt
- Lass dir diese Freude durch nichts verderben
- Deine Wandelbarkeit ist dein größtest Geschenk
Es gab sie schon immer: Menschen, die viele Begabungen haben und sich nicht auf ein Interessengebiet oder eine Tätigkeit festlegen lassen. Früher nannte man sie Universalgelehrte – aber auch nur dann, wenn sie einen enstprechenden sozialen Status hatten und … du ahnst es … männlich waren. Heute gibt es kaum festgelegte Begrifflichkeiten, die das Phänomen fassen.
Für Betroffene ist das Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite werden sie so nicht in eine Schublade gesteckt und mit einem Etikett belegt, das ihrer variablen Natur kaum gerecht wird. Auf der anderen Seite bieten sich kaum Ansatzpunkte zur Recherche, um mehr über sich selbst herauszufinden. In Deutschland ist heute noch am ehesten der Begriff geläufig, den Barbara Sher zuerst 1998 geprägt hat: Scanner. In diesem Jahr erschien ihr Buch „What Do I Do When I Want to Do Everything?: A Revolutionary Programme for Doing Everything That You Love“ (zu deutsch: Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast). Auch nach all den Jahren ist es Balsam auf der Seele vielbegabter Menschen.
Als Scanner bezeichnet Sher Menschen, die sich einen Überblick über viele verschiedene Interessensbereiche verschaffen, ohne sich auf einen festzulegen. Ein treffenderer Begriff für diese seher vielfältig begabten Menschen ist meines Erachtens jedoch das englische Wort „Multipotentionalite“ = Multipotenzionalist:in.
Die englischsprachige Wikipedia definiert „Multipotentionality“ so:
Multipotenzialität ist ein pädagogischer und psychologischer Begriff, der sich auf die Fähigkeit und Präferenz einer Person bezieht, in zwei oder mehr verschiedenen Bereichen hervorragende Leistungen zu erbringen.
Einen entsprechenden deutschen Eintrag gibt es nicht, was ich bezeichnend finde. Scheint man doch in Deutschland das Interesse an seinen Universalgenies verloren zu haben.
Woran liegt das?
Die Neurodivergenz-Connection
Auch – und meiner Erfahrung nach gerade – Menschen mit sogenannten „neurodivergenten“ Veranlagungen, autistisch oder ADS / ADHS Veranlagte, Hochbegabte und Hochsensible können zu den Vielbegabten und -interessierten zählen. Es gibt unzählige Überschneidungen der genannten Gruppen untereinander, so dass sie oft sehr schwer oder gar nicht voneinander abzugrenzen sind. Und vielleicht müssen sie das oftmals auch gar nicht, denn Betroffene können damit ein hochzufriedenes Leben führen.
Doch wenn sich bei dir verschiedene Veranlagungen überschneiden, segelst du unter dem Radar der Forschung, erkennst unter Umständen die eigene Begabung nicht und empfindest sie vielleicht sogar als Last.
Leidensdruck entsteht durch gesellschaftliche Anforderungen
Auf vielen Ebenen wird erwartet, dass Menschen sich angepasst, berechenbar und idealerweise alle gleich verhalten: im Berufsleben, in sozialen Kontakten, im Managment von Krankheiten. Wer sich anders verhält, nicht ins Bild passt oder sich nicht festlegen kann, sticht heraus und gehört nicht dazu. Im Spiegel der vielen Menschen, die scheinbar ideal „funktionieren“, kommen sich Multipotenzionalist:innen oft absolut falsch vor.
Jedem Menschen ist das Bedürfnis angeboren, dazugehören zu wollen. Doch wenn du dich nicht festlegen kannst und willst, wird die Sache mit dem Dazugehören nicht ganz so einfach wie bei deiner Cousine Ella, die ihre Berufung im Grafikdesign gefunden hat, nebenbei perfekt skatet und gerne kocht.
Multipotenzionalist:innen haben oft das Gefühl, nichts durchhalten zu können, während es allen anderen doch so leicht fällt. Wenn du dich scheinbar alle paar Tage für etwas Neues interessiert, kann der Leidensdruck riesig groß werden. Besonders wenn eine oder mehrere der anderen genannten Veranlagungen hinzukommen, die von der Gesellschaft als Störungen oder Defekte wahrgenommen werden.
Das gesellschaftliche “ NO“ ist dein „LET’S GO“

Was im Fokus der gesellschaftlichen Norm destabilisierend und wirr erscheint, macht Multipotenzionalist:innen maximalen Spaß. Wissen und Fähigkeiten anzuhäufen ist ihr Eldorado.
Der Gesellschaft ist das ein Graus. Denn das Verhalten wirkt sprunghaft und lässt sich schlecht regulieren. Multipotenzional zu sein bedeutet maximale Indivudualität – so zu sein wie kein:e andere:r. Das muss man sich in einer Gesellschaft, in der mittlereile fast jeder darauf bedacht ist, wie alle anderen aus der eigenen Peergroup auszusehen, erstmal trauen.
Vermutlich langweilt dich die Aussicht, so zu sein wie alle anderen, zu Tode. Denn damit du ein gutes Leben führen kannst, brauchst du als Multipotenzionalist:in anderen Treibstoff. Und zwar viel davon. Und immer etwas Neues. Dabei spielt es für dich keine Rolle, ob deine Interssensgebiete zueinander passen. Sie können aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen stammen – egal ob Wissen, Kunst, Sport, Musik, Literatur, verschiedene Forschungsgebiete. Deine Interessen müssen keinen roten Faden haben. Alles kann dich faszinieren.
Beunruhigt dich das?
Vermutlich, denn all die Anderen, recht einseitig interessierten Menschen, bleiben meist ganz klar ihrer Linie treu und bilden augenscheinlich die Mehrheit der Gesellschaft.
Aber stimmt das wirklich?

Wie viele sind „die Anderen“?
Menschen, die andere Interessen und Veranlagungen haben als die vermeintliche Allgemeinheit, rutschen leicht durch das Netz der Statistik. Sie sind Meister:innen der Tarnung und fallen nicht auf. Denn geschichtlich gesehen, waren sie oft das Ziel von Verfolgung und Ausgrenzung. Es ist noch nicht so lange her, dass Menschen, die anders dachten, auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden sind. Unauffällig zu sein und sich anzupassen (sich „maskieren“ / Masking ist heute noch Alltag vieler als „neurodivergent“ eingestufter Menschen) war eine Sache des persönlichen Überlebens.
Und auch wenn diese Gefahr heutzutage kleiner ist – Auffallen will immer noch keiner. Gerade Social Media spiegelt jungen Menschen, dass das Anderssein keine gute Idee ist. Der moderne Scheiterhaufen heißt Mobbing. Die Hexenjagd geht im Internet weiter.
Warum du nicht normal sein musst
In deinem Leben gab es vermutlich immer wieder Phasen, in denen du dir nichts sehnlicher gewünscht hättest. Aber mal ehrlich: willst du das wirklich? Das Pony sein, dass nur einen Trick kann?
Abgesehen davon, dass deine Antwort darauf sicher dieselbe ist wie es meine vor Jahren war, gibt es tatsächlich gute Gründe dafür, dass Menschen mit vielfältigen Interessen dringend gebraucht werden. Heutzutage vielleicht so dringend wie nie zuvor.
Wie dein Denken funktioniert
Menschen, die sich ständig neue Interessensgebiete erschließen, sind oft hochintelligent (Stichwort: Hochbegabung – ganz oft undiagnostiziert, weil sich Hochbegabte im Spiegel der Norm gar nicht für SO intelligent halten und zu dem Thema diverse Vorteile kursieren). An so vielen unterschiedlichen Themen, Skills und Lebenswelten nacheinander oder gar gleichzeitig Interesse zu haben, setzt einen hohen Grad an Differenzierungsfähigkeit und Intelligenz voraus.

Dein ganzes System kann sich innerhalb kürzester Zeit an neue Denkmodelle und Arbeitsmethoden anpassen, sie erlernen und beherrschen. Neue Skills sind dein Way of Life. Dass du sie vielleicht nie bis zur Perfektion beherrscht, wirkt auf dich oder deine Umwelt vermutlich manchmal wie Versagen, Unfähigkeit oder gar Dummheit. Viele Multipotenzionalist:innen sind gleichzeit auch Perfektionist:innen und machen sich das Leben damit oftmals unnötig schwerer. Vielleicht hast auch du dich schon gefragt, warum andere auf nur einem Gebiet perfekt werden können und du nicht?
Die Antwort ist: Weil du es nicht brauchst.
Der Sinn deiner Spezialinteressen: Nichts ist umsonst
Was du brauchst, ist nicht Perfektionismus. Du brauchst das Erlebnis des Spezialinteresses. Die Erfahrungen, die du dabei machen und die Informationen, die du dabei sammeln kannst, spielen eine wichtige Rolle in deinem persönlichen Bezugssystem – auch wenn du das manchmal nicht sofort erkennst. Und du oft sogar das Gefühl hast, das Gelernte sofort wieder zu vergessen, sobald dein Interesse am aktuellen Spezialgebiet nachgelassen hat.
Das ist jedoch nur scheinbar so.
Denn auf nahezu magische Art und Weise wird es immer genau dann wieder in deiner Lebenswirklichkeit relevant werden und aus den Tiefen deines Erfahrungsschatzes auftauchen, wenn du das Wissen wirklich brauchst.
Es bedarf einiger Lebenserfahrung und Achtsamkeit, um diesen Mechanismus zu erkennen. Deshalb sind gerade junge Menschen mit einer multipotenzinalen Veranlagung oft verunsichert. Sie wollen in besonderem Maße „dazugehören“ und verstehen nicht den Wert ihrer Erfahrungen.
Erlaube dir deshalb sehr bewusst, deine eigenen Erfahrungen zu machen! Hinter jedem vermeintlich gescheiterten Projekt steckt ein Sinn, den du irgendwann mühelos verstehen wirst. Verlass dich darauf!
Dein Bezugssystem ist die Gesamtsumme aller Dinge die du je gelernt, erfahren oder gemacht hast. Aus ihnen erstellst du dein Bild des „großen Ganzen“. Im Laufe deines Lebens erhältst du dadurch einen guten Eindruck davon wie alles funktioniert und zusammenhängt. Du wirst zum Universalgenie innerhalb deines Systems.
Du darfst genauso leben
Auch wenn andere es nicht verstehen – die Fähigkeit, deinen eigenen Status Quo permanent zu hinterfragen, ist hochkomplex, und sie darf Spaß machen. Erlaube dir den Spaß daran, und lass dir von niemandem vorwerfen, du würdest eine „krumme Karriere“ eingehen, nur weil du bemerkst, dass deine aktuelle Ausbildung oder dein Job nicht mehr zu dir passen.
Vertraue deinem Bauchgefühl und dem Leben. Hinterfrage, was dich bei deinem Wunsch nach Veränderung bewegt und was dich daran hindert. Sind es deine ureigensten Beweggründe oder kommen sie von außen? Weil z.B. deine große Schwester oder Tante Hildegard schon wieder so komisch die Stirn runzeln, wenn du begeistert von deinem neuesten Projekt erzählst.

Warum die Welt dich braucht
Weil du sie besser machst. Deine vielfältigen Interessen sorgen dafür, dass du innerhalb kürzester Zeit sehr viel Neues lernen kannst. Und das ist gerade evolutionär gesehen ein großer Vorteil. Denn wer schnell viel lernt, lebt mit deutlich größerer Wahrscheinlichkeit länger als jemand, der immer den gleichen Verhaltensweisen folgt und seinen Wissensstand beibehält. Eine Person, die sich nicht verändert, hat ein höheres Risiko auf vielfältige Art und Weise früher zu sterben oder gar depressiv zu werden, weil das Leben keinen Sinn zu ergeben scheint und es keine Weiterentwicklung gibt.
Du läufst außerdem nicht Gefahr, immer wieder Informationen zu suchen, die deine Haltung zu bestimmten Themen, zu dir, zum Leben usw. unterstützen und damit dem sogenannten „Informationsbias“ aufzusitzen. Als vielinteressierter Mensch wandeln sich deinen Interessen so häufig, dass du alte Informationen ständig überprüfen musst, weil neue sie überholen. Und die Range kann riesig sein: von der Einsicht, dass Häkeln dein Leben nicht vorangebracht hat, bis zur Frage nach neuen Antriebsquellen für die Raumfahrt.
Klassisch sind Multipotentionalist:innen diejenigen, die Fortschritt bringen, weil sie sich schnell ein großes Gesamtbild erschließen können, während andere noch ein und derselben Problemstellung hinterherhinken. Universalgelehrte wie Leonardo da Vinci, Hildegard von Bingen oder Johann Wolfgang von Goethe haben ihre Zeit mit ihrer großen Wissensbasis bereichert, Zusammenhänge erkannt, die anderen nicht auffielen. Und niemand hat ihnen vorgeworfen, sie würden sich für zu viele Dinge interessieren…
Tun, was du liebst
Das ist für dich noch wichtiger als für andere Menschen. Glücklicherweise hat sich unsere Gesellschaft mittlerweile so weit gewandelt, dass es beinahe unmöglich geworden ist, einen Job für immer zu behalten. Und das ist gerade für Multipotenzionalist:innen ein Geschenk. Selbst häufige Jobwechsel werden heute schneller akzeptiert als noch vor 20 Jahren.
Und auch der Wunsch nach einer befriedigenden Tätigkeit und beruflicher Selbstverwirklichung ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Steh dir also nicht selbst im Weg, wenn du fühlst, dass sich etwas in deinem Leben ändern muss. Wenn dein Status Quo dich unglücklich oder gar depressiv macht, dir körperliche Symptome den (Arbeits-)Alltag zur Hölle machen, dann frag dich, welchen Wechsel du gerade brauchst. Wo läuft dein Motor nicht mehr rund?
Vom Scanner zum Universalgenie: Dein Platz in der Welt
Aus der Fähigkeit, sich in kürzester Zeit neue Skills anzueignen, neue Wissensgebiete zu erschließen und an neue Denkmodelle oder physische Umgebungen anzupassen, formt sich eine Persönlichkeit, die sehr viel kann und sehr viel weiß. Multipotenzionalist:innen erfahren und lernen in einem Menschenleben sehr viel mehr als der gesellschaftlich scheinbar so viel geschätzte „Normalo“. Das ist ein unschätzbarer evolutionärer Vorteil und hat dafür gesorgt, dass solche Menschen eben nicht ausgestorben sind.
Manchem Go-Getter erscheinen sie vielleicht als wankelmütig, verträumt oder gar nicht belastbar, dabei sind diese Menschen ständig auf der Überholspur.
Dein Skillset wächst jeden Tag – selbst wenn du nicht alles bis zur Perfektion beherrscht und du dir nicht jedes Detail merken kannst – wie solltest du auch, bei der Fülle der Informationen? Das was du wirklich für dein Leben brauchst, bleibt hängen. Du bist ein Überlebensprofi, ein Chamäleon, dass sich an alle Gegebenheiten anpassen kann.
Und irgendwann bildet sich aus all dem dein Universalgenie, das sich auch seinen Platz in beruflicher Hinsicht schaffen kann. Multipotenzionalist:innen sind geborene und weise Lehrer:innen, ganzheitlich agierende Coaches und Therapeut:innen, geniale Problemlöser:innen, Richtungsweisende und Unternehmensgründer:innen. Das sie ein Unternehmen vielleicht links liegen lassen, wenn es uninteressant geworden ist, ist kein Versagen, es ist die Lust daran, wieder etwas neues zu erforschen, zu entwickeln und aus dem Boden zu stampfen.
Lass dir diese Freude durch nichts verderben
Deine vielfältigen Interessen sind dein Motor. Wenn du dich anpasst, um anderen zu gefallen, und sie vernachlässigst, läuft dein Motor nicht mehr rund und wird reparaturanfällig.
Durch dein riesiges Skillset als Multipotenzionalist:in tust du der Menschheit einen großen Gefallen: du kannst deine vielfältigen Erfahrungen mit anderen teilen. Social Media macht das heute so einfach wie nie zuvor. Dabei darfst du getrost auf Algorythmen pfeifen. Die Menschen, die dein Spezialwissen brauchen, finden dich auf jedem Weg, vorausgesetzt du machst dich sichtbar.
Stell dich breitbeinig hin und zeig dich der Welt, die in zunehmendem Maße Angst vor Veränderung hat. Zeig der Welt, das Veränderung normal ist und Fortschritt bedeutet. Jeder Mensch, der anders ist und sich zeigt, wird gebraucht, um anderen das echte „Normal“ klar und Gleichgesinnten Mut zu machen.
Sich alle paar Jahre, Monate, Wochen neuzuorientieren bedeutet Fortschritt und Weiterentwicklung – gerade auch wenn die Interessensgebiete nicht zusammenhängend oder widersprüchlich zu sein scheinen. Gewähre dir die Freiheit. Auch in der Natur verläuft Wandel nicht linear, sondern ganz oft radikal.
Deine Wandelbarkeit ist dein größtest Geschenk
Genieße es. Verbiete es dir nicht, nur weil andere es anders machen. Sie können letztenendes nicht anders. Und du kannst es auch nicht. Vertraue darauf, dass die Dinge, die dich rufen, für dich bestimmt sind, auch wenn sie erstmal kontraproduktiv wirken. Vertraue darauf, dass dein Bauchgefühl, deine Intuition und dein gesunder Menschenverstand dich rechtzeitig vor Fehlern warnen werden. Denn auch das gehört zu den Spezialfähigkeiten vielbegabter Menschen.
Mit dir ist alles in Ordnung – du bist nur auf dem Weg zum Universalgenie. Das ist aufregend und manchmal beängstigend. Und es braucht zwischendurch ganz viel Erdung durch für dich individuell geeignete Entspannungsmethoden. Such sie, erprobe sie, mach sie zu deinen nächsten Spezialinteressen. So findest du den Weg und bleibst dabei mit beiden Füßen auf dem Boden.
Und erinnere dich daran: Am Ende beherrscht ein Genie immer das Chaos.
KOMM ZUR RUHE. KOMM ZU DIR.

Du bist kein Puzzle, das endlich zusammengesetzt werden muss.
Du bist ein Kunstwerk in Bewegung.
Vertrau darauf, dass dein Weg sich dir von selbst zeigen wird, wenn du still wirst. Und wenn du auf deinem Weg weitere Unterstützung brauchst:
Ich bin für dich da!
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